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Marienwallfahrtsort ist Hoffnungszeichen

Rund 1.000 Pilgerinnen und Pilgern sowie Helferinnen und Helfer der Malteser pilgerten nach Kevelaer – Kraft und Zuversicht für ältere, kranke und behinderte Menschen

-fh- Einer besonderen logistischen Herausforderung stellten sich die Malteser aus dem Erzbistum Köln am Samstag bei ihrer 37. Kevelaer-Wallfahrt. Mit rund 1.000 Pilgerinnen und Pilgern sowie Helferinnen und Helfern sind sie an den Niederrhein zum Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ in den Marienwallfahrtsort Kevelaer gepilgert.

Mit dabei waren auch die Hennefer Malteser mit 70 Pilgern und Betreuern in einem Reisebus sowie drei Spezialfahrzeugen unter der bewährten Leitung von Helmut Klein.

Die Wallfahrt der Malteser ist die größte aus dem Kölner Bistum nach Kevelaer. In diesem Jahr erforderte die An- und Abreise aus den verschiedenen Standorten weitaus mehr Vorbereitung als in den Vorjahren. Die Autobahnabfahrt Kevelaer-Sonsbeck an der A57 konnte wegen Sperrungen nicht genutzt werden. Vor allem stand aber in Kevelaer der Peter-Plumpe-Platz am Rathaus wegen Umbauarbeiten nicht zum Parken zur Verfügung. Der provisorische Platz am Bahnhof reichte für die große Malteser-Wallfahrt nicht aus. So mussten die rund 30 Reisebusse und weitere behindertengerechte Fahrzeuge woanders halten und parken. „Großer Dank geht an die Stadt und das Wallfahrtsbüro in Kevelaer mitsamt der Feuerwehr, der Polizei und dem Ordnungsamt. Alle haben uns im Vorfeld und an unserem Wallfahrtstag umfangreich unterstützt, Lösungen zu finden und auch durch die Sperrung von Straßen möglich gemacht, dass die Busse möglichst nahe an die Basilika heranfahren konnten, erklärt Magnus von Canstein, ehrenamtlicher Wallfahrts- und Diözesanleiter der Malteser im Erzbistum Köln.

Mit Weihbischof Rolf Lohmann feierte die Pilgergemeinschaft der Malteser zum Start die Wallfahrtsmesse in der Marienbasilika. Die Gottesmutter sei ein Phänomen und seit alters her seien die Marienwallfahrtsorte Hoffnungszeichen für viele Menschen, so die Worte Lohmanns in seiner Predigt. In Kevelaer ist es Maria, die „Trösterin der Betrübten“, die vielen Pilgernden Trost, Kraft und Zuversicht gibt. Der ganze Tag stand im Zeichen der Gemeinschaft und des Glaubens. Nach der Wallfahrtsmesse gab es ein gemeinsames Mittagessen aus der Feldküche der Malteser und im Anschluss einen Kreuzweg. Für musikalische Highlights sorgte der Chor aus St. Marien in Neuss während der Pilgermesse und mit einem Konzert im Forum Pax Christi. Außerdem nutzten viele Pilgernde die Möglichkeit und das schöne Wetter für einen begleiteten Spaziergang oder besuchten eines der Cafés.

Die Pilgerandacht mit eucharistischem Segen beendete diese Pilgerreise. Für die Hennefer Teilnehmer gab es noch ein Highlight. Pfarrvikar Wolfgang Rick aus dem Pfarrverband Geistingen Hennef Rott hielt eine sehr überzeugende, bisweilen sehr ausdrucksvolle persönliche Predigt.

Bereits seit 40 Jahren findet die traditionelle Kevelaer-Wallfahrt der Malteser aus dem Erzbistum Köln statt. Möglich macht dies jedes Jahr aufs Neue die Zusammenarbeit in einem großen Team mit überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus dem ganzen Erzbistum Köln und darüber hinaus. Davon überzeugte sich auch Georg Khevenhüller, Präsident des Malteser Hilfsdienstes, der erstmals dabei war und dem es ein Anliegen war, an der Wallfahrt als Helfer teilzunehmen sowie tatkräftig zu unterstützen. „So wird unsere Wallfahrt bereits seit Jahren auch von Maltesern aus dem Umkreis und aus Kevelaer selbst tatkräftig unterstützt und Gäste außerhalb der Diözese pilgern gemeinsam mit uns. Zum Beispiel aus dem Ruhrgebiet, dem Sauerland und Westerwald“, freut sich von Canstein. Die nächste und damit 38. Kevelaer-Wallfahrt der Malteser im Erzbistum Köln findet am 24. Mai 2025 statt.

Malteser Hilfsdienst e. V. Köln, Reinhard Faßbender

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