Ein beseelt englischer Abend

Stimmungsvolles Adventskonzert in der Wallfahrtskirche Bödingen

(ul) Klangvoll, abwechslungsreich und wunderbar weihnachtlich begeisterte das diesjährige Adventskonzert zu Gunsten des Sibilla Hospiz Bödingen kurz vor dem 2. Advent die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der voll besetzten Wallfahrtskirche Bödingen. Bereits zum zweiten Mal nach 2023 lud der Förderverein zu diesem festlich stimmungsvollen Abend ein, der in diesem Jahr vom Hennefer Chor „Querbeet“ unter der Leitung von Ralf Thomas, den „Jeestinger Junge“ und dem Bläserchor der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef unter der Leitung von Christine Häusler mit vielfältigen Liedern sowie musikalisch erfrischenden Arrangements atmosphärisch feierlich und ehrenamtlich gestaltet wurde.

Zur Begrüßung des Benefizkonzertes fand Pastor Reinhard Friedrichs tiefsinnig passende Worte und lobte dabei nicht nur die besondere Zusammenarbeit der Christen in Hennef, wenn es um den Schutz und die Würde des Menschen gehe, sondern betonte einmal mehr, dass das Sibilla Hospiz nach Bödingen gehöre, wie die Wallfahrtskirche. „Öffnen sie alle ihre Sinne, damit wir bewegt werden, und möge das heutige Konzert für das religiöse und weltliche Miteinander stehen“, wünschte der „Hausherr“ allen einen besinnlichen und froh machenden Abend. Auch Dr. Willi Fuchs schloß sich im Anschluss diesen Wünschen an und dankte einmal mehr allen, die sich haupt- wie ehrenamtlich im und für das Sibilla Hospiz engagieren, für die anhaltende Unterstützung, die Wertschätzung und für die großartige Akzeptanz der Henneferinnen und Hennefer. „Das Hospiz wird getragen von Menschen“, so der 1. Vorsitzende des Fördervereines, „Ohne ihre Unterstützung wäre die Begleitung der Gäste auf ihrem letzten Lebensweg in dieser Weise nicht möglich.“

Unter dem Titel „Engeliche bzw. englische Weihnacht“ bildete das Septett der „Jeestinger Junge“ mit „Joy to the world“ den Auftakt zu einem beseelt englischen Abend mit vielen weihnachtlichen Carols, wie Ralf Thomas zu Beginn sagte. Denn auf dem Programm standen vor allem traditionelle englische Weihnachtslieder, die zum besseren Verständnis und durchaus historisch interessant durch Eero Mattila eine inhaltliche Erläuterung sowie zeitliche Einordnung fanden.

Neben bekannten Klassikern wie „Go tell it on the montain“, „O holy night“ und „God rest you merry gentlemen“ sorgte der Wechsel zwischen harmonischen Chorbeiträgen und klanglich imposanten Bläserstücken für kurzweilige anderthalb Stunden. Das von allen gemeinsam gesungene „Tochter Zion“ sollte ein besinnlicher Abschluss sein, wären da nicht die beiden eingeforderten Zugaben gewesen, die Besucherinnen und Besucher noch ein wenig länger in der Wallfahrtskirche verweilen ließen.

Zum gemütlich Beisammensein lud im Anschluss vor der Wallfahrtskirche der Förderverein des Sibilla Hospizes bei Glühwein, Punsch und Plätzchen ein und war begeistert über die große Resonanz mit der dieses gesellige Angebot angenommen wurde. Begeistert und nahezu sprachlos war man auch nach Zählen der Spendengelder, um die nach dem Eintritt freien Adventskonzert gebeten wurde; denn mit so viel Großzügigkeit und wohlwollender Unterstützung hatte keiner gerechnet.

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