Erstmals zwei Auszeichnungen für 175-malige Spende
-fh.- Der Malteser Hilfsdienst Hennef betreut die Blutspendetermine in Uckerath seit 1958. Seit 2017 gibt es dort im katholischen Pfarrheim an der Lichstraße jährlich sechs Spendertermine.
Nach der Covid-19-Pandemie kann nun wieder im dritten Jahr alles komplett durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr konnten so bei vier regulären Terminen und zwei Sonderveranstaltungen 600 Personen zur Ader gelassen werden, davon wurden 25 zur Erstspende zugelassen.
15 Damen und Herren hatte Malteser – Vorstandsmitglied Helmut Klein in das Malteserhaus an der Theodor-Heuss-Allee in Hennef eingeladen zu besonderen Ehrungen. Fünf waren leider verhindert. Helmut Klein organisiert die Blutspende seit 2004 und hat selbst schon 88-mal Blut abgegeben. Die Malteser sind zuständig für die Organisation, Betreuung und Verpflegung der Blutspender, die Blutabnahme erfolgt durch das Blutspenderteam West.
Erstmals mit dem Bürgermeister der Stadt Hennef, Mario Dahm, dem Stadtbeauftragten Hans Schramm und Blutspendeteam-Mitglied Astrid Ostermann dankte Helmut Klein allen für ihr Kommen.
„Nur drei Prozent der Bevölkerung spenden regelmäßig Blut. Sie gehören zu diesem kleinen Kreis. Darauf können Sie stolz sein!“
Spenden kann jeder ab 18 Jahren. Die Altersgrenze für Dauer- und Erstspender ist seit 2024 weggefallen. Männer dürfen sechsmal, Frauen viermal spenden pro Jahr. Zwischen den Spenden müssen 56 Tage liegen.
„Wir können uns bei dem Termin in Uckerath glücklich schätzen, dass wir eine so hohe und treue Spendergemeinschaft haben. Das hat sich vor allem während der Coronazeit gezeigt.“
Mario Dahm fand die Spendenbereitschaft der zehn anwesenden Blutspender „imposant“, die es im Laufe der vergangenen Jahre auf über 800 Spenden gebracht hatten. Er sagte Ihnen und dem Malteser-Team Dank und Anerkennung für solche Leistungen.
Für ihr Engagement und ihre Stetigkeit wurden mit Urkunde und Ehrennadel des DRK und einem Präsent der Malteser ausgezeichnet :
25-malige Spende
Achim Gilles, Daniela Piontek, Dr. Volker Erbe
50-malige Spende
Regina Koch, Johanna Franziska und Wolfgang Glorch, Alfred Wilhelm Licharz, Wilfried Roth, Stephan Weber, Philipp Kilian Reifenberg
75-malige Spende
Hubert Josef Fuchs
100-malige Spende
Helga Mohr, Elisabeth Hambitzer
Erstmals bei einer Blutspenderehrung des Malteser Hilfsdiensts in Hennef gab es mit Wilhelm Lenzgen und Johannes Fuchs zwei Blutspender, die 175-mal gespendet haben.
Beide begannen mit 18 Jahren im damaligen Saal Steeger in Uckerath mit dem langjährigen Aderlass. Bei Johannes Fuchs war es der Vater, selbst über 50-maliger Blutspender, der ihn 1959 motivierte. Bei Wilhelm Lenzgen war es das langjährige Malteser-Mitglied Willi Weber, der ihn dazu anregte, im Dezember 1970 das erste Mal zu spenden.
Nach der Ehrung informierte Helmut Klein die Anwesenden gerne über die Malteser in Hennef, die 1955 gegründet wurden und damit zu den ältesten Gliederungen in Deutschland gehören.
Neben den Ausbildungsbereichen ist man besonders im sozialen Ehrenamt tätig, wie Telefonbesuchsdienst, Neugeborenen- Besuchsdienst gemeinsam mit der Stadt Hennef und der Besuchsdienst mit Hund, der gerade ganz wichtigen Nachwuchs bekommen hat. Im Aufbau ist ein Besuchs- und Begleitdienst.
Ein ganz wichtiger Termin ist die Teilnahme an der jährlichen Wallfahrt der Malteser im Erzbistum Köln nach Kevelaer. Diese findet statt am Samstag, 13. Juni.
Der nächste Blutspendetermin in Uckerath ist am Montag, 8. Juni, von 16 bis 20 Uhr im katholischen Pfarrheim an der Lichstraße.
Die Ehrung der langjährigen Blutspenderinnen und Blutspender im Malteserhaus endete mit einem kleinen Imbiss und einem Film über den Weg des Blutes nach der Spende aus der Blutspendezentrale West in Breitscheid.
Reinhard Faßbender für Malteser Hilfsdienst Hennef
