Eine Schule in den besten Jahren

Gesamtschule Hennef Meiersheide feiert 30-jähriges Jubiläum

(ul) Mit 30 sei die Meiersheide in den besten Jahren, begrüßte Diane Wiebecke am vergangenen Freitag anlässlich des Festaktes zum 30-jährigen Bestehen der ersten Hennefer Gesamtschule die zahlreichen Gäste in der Mehrzweckhalle. Doch Schulen würden nicht in Jahren zählen, sondern in Menschen, die kommen und gehen, in vergessenen Turnbeuteln, Kaffeebechern und vielem mehr, sagte die Schulleiterin. „Unsere Schule ist nicht einfach nur älter geworden, sie ist gewachsen – an Gemeinschaft, an Traditionen, die entstehen, an Strukturen, die weitergegeben werden“, so Wiebecke, die gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Christoph Dobat alle Anwesenden herzlich zu einer kurzweiligen Veranstaltung begrüßte und allen dankte, die sich in den vergangenen drei Jahrzehnten für die Schule engagiert haben, wie auch Wolfgang Pelz, Schulleiter der ersten Stunde, und Jochen Herchenbach.

Zu den Gratulanten gehörte auch Mario Dahm, der im Namen der Stadt und damit auch des Schulträgers Historisches und gute Wünsche dabei hatte. „Die Meiersheide ist eine echte Erfolgsgeschichte“, sagte der Bürgermeister, nicht zuletzt durch die individuelle Förderung und die gute Arbeit von Anfang an, verstummten die Kritiker, die anfangs gegen die Errichtung einer Gesamtschule in Hennef waren. Und so mussten schon im Jahr 1996, als sich im August für die ersten Fünfklässler des damals erst zwei Häuser großen Schuldorfes die Tore öffneten, bereits 23 Schüler abgelehnt werden, wusste der Bürgermeister zu berichten. Nach und nach wuchs das Gelände zu einem „richtigen“ Schuldorf, das von nun an ein Ort des gemeinsamen Lernens und miteinander Lebens wurde. 2011 kam dann als Letztes die Mehrzweckhalle dazu, heute gibt es noch die vielfältigen Sportanlagen daneben.

Ute Kaiser-Berger titulierte die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten in den vergangenen Jahre als den größten Schatz. „Schule gelingt immer dann am besten, wenn sie von allen getragen wird“, sagte die Vorsitzende der Schulpflegschaft, und der Schlüssel zu einer starken Schulgemeinschaft entstünde durch Respekt.

Der Nachmittag herzlich souverän moderiert von Greta Schmidt, wurde der Festakt musikalisch eindrucksvoll und abwechslungsreich von der Big Band „Heavy Tunes“ unter der Leitung von Astrid Kröger und Dirk Piecuch begleitet. Die Klasse 5b präsentierte zudem den Schulsong unter der Leitung von Anja Städtler. Ein von Ama Seufert und Celina Bär vorgetragenes Kahoot rund um den Schulalltag bildete einen interaktiven Abschluss, bevor Sektempfang und im Anschluss die Eröffnung der traditionellen Kulturnacht den Tag ausklingen ließen.

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