Kolpingfamilie Hennef besuchte den WDR in Köln

-fh- Im Rahmen seines umfangreichen und sehr interessanten Jahresprogramms besuchte die Kolpingfamilie Hennef vor Kurzem den WDR in Köln. Los ging es am Samstagmorgen mit der pünktlichen S-Bahn vom Bahnhof in Hennef Richtung Domstadt. Die Teilnehmerzahl war leider vom WDR begrenzt worden. Warum das so ist, wurde jedem aber später klar. Im Kölner Hauptbahnhof angekommen, galt es, den schnellstmöglichen Weg durch das dortige Chaos zu finden, um dann unterhalb der Baustelle Domplatte Richtung Wallraffplatz zu kommen.

Das Besucherzentrum des WDR befindet sich jedoch nicht am Haupteingang, sondern linksseitig „An der Rechtsschule“. Die WDR-BesuchsleiterInnen Dunja und Philipp nahmen uns sehr herzlich in Empfang. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung gab es eine zehnminütige Videovorführung über die Gründung des NWDR und seine weitere Geschichte bis heute zum „Westdeutschen Rundfunk“. Dann durften die Besucher in das Labyrinth der „Heiligen Hallen“. Gut zu Fuß war dabei Voraussetzung, es gab aber auch einen Aufzug. Zunächst ging es in die zweite von fünf Etagen „über der Erde“. Im dortigen Studio werden auf 220 m² Sendungen wie die „Aktuelle Stunde“, „Hier und Heute“ und andere produziert. Philipp erklärte, wofür die 135 verschiedenen Beleuchtungen an der Decke waren, welche Kamera wann wo zum Einsatz kommt, und eine Kamera konnte in Aktion besichtigt werden.

Nun gab es einen Einblick in ein „virtuelles Studio“, eine sogenannte „Greenbox“. Durch die Wirren der untereinander verzweigten WDR-Standorte ging es in die zweite von fünf „unter der Erde“ liegenden Studios.

Die Teilnehmer der Kolpingfamilie sahen ein Studio, in dem gerade die Vorbereitungen für die „Sportschau“ liefen. Auf 660 m² waren zu sehen und zu hören: Regieanweisungen, Kameraeinstellungen, 3D-Leinwände und noch vieles mehr. Leider war die Besichtigung des Radiostudios von WDR4 im gleichen Hause aus produktionstechnischen Gründen nicht möglich und auch der „Große Sendesaal“ mit der imponierenden Orgel und der fantastischen Akustik stand leider nicht zur Verfügung. Das WDR-Rundfunkorchester probte dort nichtöffentlich für seine nächste Aufführung. Dafür gab es dann eine sehr imposante Vorstellung, wie in einem der Hörspielstudios „Kopfkino“ produziert wird.

Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Zum Schluss gab es noch einen Blick auf den „Paternoster“, einen der ältesten Aufzüge in Köln, den aber nur die Mitarbeiter des WDR auf eigene Verantwortung benutzen dürfen.

Ein besonderer Dank der Kolpingfamilie Hennef galt den BesuchsleiterInnen Dunja und Philipp, die auf alle schwierigen und auch technischen Fragen immer eine gute Antwort hatten.

Die Teilnehmer der Führung werden am Abend sicherlich die Sendungen „Aktuelle Stunde“, „Sportschau“ oder „Hier und Heute“ mit anderen Augen im Fernsehen betrachten. Sie haben hinter die Kulissen des WDR geschaut. Die Kolpingfamilie Hennef bietet mit ihrem Jahresprogramm weitere gute Veranstaltungen an, nicht nur für ihre Mitglieder, sondern auch für gern gesehene Gäste.

Weitere Informationen:

Kolpingsfamilie Hennef
Reinhard Faßbender

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