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Hennef

Mahnwache gegen Rassismus, Hass und Hetze

Rund 2.500 Menschen aus allen Bereichen der Bevölkerung und aus allen Altersgruppen hatten sich am 30. Januar vor dem Hennefer Rathaus eingefunden, um unter dem Motto „Hennef bleibt bunt“ gegen Rassismus, Hass und Hetze zu demonstrieren.

Eine überparteiliche Initiative des Hennefer Stadtrates hatte zu der Demonstration aufgerufen, Bürgermeister Mario Dahm war Schirmherr und Hauptredner. Bei dem spontan organisierten Programm gab es Wortbeiträge und Musik, unter anderem von „5202 Stadtgeflüster“ und „Spökes“. Mit auf der Bühne waren auch Pfarrer Stefan Heinemann von der Evangelischen Kirche und Pastor Christoph Jansen von der Katholischen Kirche, sowie Prinz Jörg IV. von der Ersten Hennefer Karnevals-Gesellschaft und Prinz Jens I. von der Karnevalsgesellschaft „Rot-Weiß Bröl“. Die Stadtgesellschaft stellte sich mit der Mahnwache rechtsextremen Ideologien entgegen und setzte ein starkes Signal gegen rechtsextreme Umtriebe. Denn Rechtsextreme erhalten durch perfide Desinformation und das Schüren von Hass Zulauf. Sie sitzen in Parlamenten, organisieren sich, verschieben die Grenzen des demokratischen Diskurses und planen – wie spätestens nach den Enthüllungen rund um das Potsdamer Geheimtreffen klar ist – die menschenverachtende Deportation großer Bevölkerungsgruppen aus Deutschland. Alles, was nicht ins völkisch-rassistische Weltbild passt, wird ausgegrenzt und bekämpft.

Erst Menschen mit Migrationsgeschichte – und dann? Hennef sagt mit der eindrucksvollen Demonstration: „Stopp! Es reicht. Lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen setzen, dass in unserer Stadt kein Platz ist für Rechtsextremismus, Rassismus, Nationalismus, Ausgrenzung und Hass.“

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