Warum in die Ferne schweifen?

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Warum in die Ferne schweifen?

Wanderung des SSV Happerschoss vom 10. März

Wir leben in einer Gegend, in der andere Menschen Urlaub machen. Trotzdem wollen wir natürlich einmal etwas Neues sehen. Es soll aber möglichst nicht so weit entfernt sein. Am Sonntag, 10. März, haben wir die Gegend rund um Forsbach erkundet, manche zum ersten Mal in ihrem Leben.

Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich 16 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde auf einem Wanderparkplatz bei Rösrath-Kleineichen.

Die Tour führte uns durch den Königsforst, einmal im Uhrzeigersinn rund um Forsbach. Und sie verlief weitgehend über naturbelassene Pfade.

Nach vier Kilometern machten wir am historischen Mühlrad der Forsbacher Mühle unsere erste Rast. Leider ist die zugehörige Gaststätte seit Corona geschlossen und wartet auf ihre Auferstehung.

Wir umrundeten den Nordteil von Forsbach und erreichten das Sülztal, dem wir bachabwärts ein Stück folgten. Auf einem abschüssigen Pfad konnten wir unsere Trittsicherheit unter Beweis stellen: Alle haben es mit Bravour gemeistert.

Bei Kilometer sechs kamen wir zu einem „Steine-Tausch-Platz“. Die hübsche Idee ist auf folgender URL beschrieben: steinid.de

Leider scheinen die Steine viele Abnehmer zu finden, ohne dass ein Stein hinzugefügt wird. Jedenfalls war kein Stein mehr da. Hier boten uns zwei umgestürzte Bäume willkommene Sitzgelegenheiten für eine weitere Rast.

Nach einem weiteren Anstieg querten wir ein Bärlauch-Feld.

Anschließend stiegen wir fast bis auf Sülz-Niveau ab und kamen an einer evangelischen Pfarrkirche vorbei, der „Keimzelle“ von Hoffnungsthal. Teile des Turms und die Apsis sind über 1.000 Jahre alt. Leider war der Zugang abgeschlossen.

Der anschließende Aufstieg nach Forsbach war auf 50 Höhenmeter mit maximal 17 Prozent etwas steiler, ansonsten lagen die Anstiege auf der gesamten Tour bei maximal zehn Prozent. Und in Forsbach wartete zur Belohnung die Traditionsgaststätte „Altvolberger Hof“ auf uns. Dort wurden wir unter anderem mit deftiger Rheinischer Kost verwöhnt.

Mit neuen Kräften gingen wir die letzten drei Kilometer an, die uns sanft nur noch bergab führten.

Nach insgesamt 15 Kilometern und 250 Höhenmetern kamen wir wieder am Parkplatz an.

Alle waren sich darin einig, dass „das Gute so nah liegt“.

Wenn wir wieder in die Gegend kommen, werden wir vielleicht den Monte Troodelöh besuchen, mit 118 m höchster Berg Kölns. Hier gibt es sogar ein Gipfelbuch.

Die nächste SSV-Wanderung findet am 14. April statt.

Jeder ist zur zweimaligen „Schnupper-Teilnahme“ herzlich eingeladen.

Nähere Informationen unter: https://www.ssv-happerschoss.de/wandern

Peter Sperber

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