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Hennef macht den Fußverkehrs-Check NRW

Erfreut nahm Bürgermeister Mario Dahm die Urkunde aus den Händen des NRW-Verkehrsministers Oliver Krischer im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr in Düsseldorf entgegen. Denn Hennef ist eine von insgesamt zwölf Kommunen, die von dem Ministerium und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer für den "Fußverkehrs-Check" ausgewählt wurde. "Mit dem Masterplan Mobilität hat sich die Stadt Hennef zum Ziel gesetzt, den Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und Nahverkehr zu stärken. Der Fußverkehrs-Check des Landes unterstützt uns mit der Begleitung durch ein Fachbüro bei dieser Zielsetzung. Die Ergebnisse aus den Begehungen und dem Check wollen wir dann auch an anderen Stellen im Stadtgebiet nutzen", sagte Bürgermeister Mario Dahm und warb bei den Henneferinnen und Hennefern schon jetzt für die Teilnahme.

Die Fußverkehrs-Checks NRW im Einzelnen

Die Fußverkehrs-Checks NRW sind ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), erläuterte das Prinzip: "Der Fußweg ist ein wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende. Auch wir als Verkehrsverbund beachten das, etwa beim Aufbau von Mobilstationen. Deshalb ist es uns wichtig, als Träger des Zukunftsnetz Mobilität NRW die Förderung des Fußverkehrs auch auf kommunaler Ebene zu unterstützen." Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Zielgruppe kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden. Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus, damit Hennef bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen darauf aufbauen kann. 38 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zwölf bekamen den Zuschlag. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Der Fußverkehrs-Checks NRW enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden.

Die verschiedenen Etappen werden von einem Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Zum Abschluss bekommt jede teilnehmende Kommune eine Auswertung und Handlungsempfehlung. Die Umsetzung ist freiwillig, das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät die Kommunen auf Wunsch zur Generierung möglicher Fördermittel. Die Kosten des Checks werden vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen übernommen.

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