Unsere Mission ist die Hilfe zur Selbsthilfe

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Unsere Mission ist die Hilfe zur Selbsthilfe

Im Jahr 1987, auf einer wunscherfüllten Reise nach Westafrika (Mali) von Hans und Dagmar Jagsch, entstand die Ursprungsidee des Missionskreises Hennef. Es war ein unüberhörbarer Herzensruf, dort die Sahara zu durchqueren und die sagenumwobene Stadt Timbuktu zu erreichen. Auf dem Weg lernten sie Bruder Alois vom "Orden der weißen Väter" in der Stadt Mopti kennen und waren zutiefst berührt von seiner selbstlosen und mühseligen Tatkraft, jungen Menschen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Zurück in Deutschland, waren die beiden so begeistert, dass sie es in ihrem Bekanntenkreis teilten und somit wurde am 2. Februar 1988 der "Missionskreis Hennef" innerhalb der Pfarrgemeinde Liebfrauen Hennef-Warth gegründet. Dieses Jahr feiert der Missionskreis sein 35-jähriges Jubiläum. Stolze 35 Jahre voller Höhen und Tiefen, wie auch Herausforderungen und Bereicherungen. Die Hauptprojekte, die der Missionskreis seither begleitet, sind im Kongo und in Nigeria, welche sich auf drei Säulen, "Gesundheit, Bildung und Soziales", berufen. Durch regelmäßige Besuche der Projektländer wird die Verwendung der zweckbestimmten materiellen und finanziellen Spenden garantiert. Auch dieses Jahr im August waren zwei Mitglieder, Hans Jagsch und Manfred Janz, zu Besuch im Kongo und konnten sich einen Überblick der aktuellen Situation verschaffen – denn genau dafür steht der Missionskreis ein: "Die direkte Hilfe zur Selbsthilfe". Ein ganz berührendes Erlebnis war es, so berichtete Manfred Janz nach seinem diesjährigen ersten Besuch im Kongo, in die strahlenden Augen der vielen Waisenkinder zu blicken, die mit so viel Wärme und Dankbarkeit bestückt waren oder aber auch die langjährige Freundschaft zwischen Hans Jagsch und den Stammesältesten zu beobachten. Es herrschte so viel Vertrauen und Wertschätzung untereinander, erzählte er. Das ist eines von vielen berührenden Ereignissen, weshalb sich bereits einige für die ehrenamtliche Unterstützung des Missionskreises entschieden haben. Goethes Worte waren einst, "Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll", und auch der Missionskreis verfolgt diese Philosophie in seiner Hilfsbereitschaft. Von großer Wichtigkeit ist es vor allem, den Menschen mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen zur Selbstversorgung zu verhelfen. Alle begleitenden Projekte, die bisher erfolgreich abgeschlossen worden sind, z.B. der Bau einer Geburtsstätte, Waisenhäuser bis hin zu Schulen oder Krankenhäusern, sind großteils alle mit den notwendigen Materialien (Ziegelsteine, o. Ä.) vor Ort gebaut worden. Der Missionskreis strebt hierbei an, gemeinsam mit den Einheimischen eine neue Infrastruktur zu schaffen und die Eigenständigkeit wie auch Unabhängigkeit (z. B. von ausländischen Arbeitern), zu gewährleisten. Neben den sachlichen Hilfeleistungen ist auch die Übernahme von Patenschaften, beispielsweise eines Waisenkindes, die aus verschiedenen Gründen ihre Mutter oder ihren Vater verloren haben, eine Herzensangelegenheit. Zusammenfassend konnte Dank der bestehenden Patenschaften eine Vielzahl von Kindern ein geborgenes Zuhause, ausreichend Nahrung, eine gute gesundheitliche wie auch schulische Absicherung ermöglicht werden. Bei Bedarf werden auch "Sonderprojekte" ins Leben gerufen, die für eine bestimmte Zeit begleitet werden. Ein aktuelles Sonderprojekt, wofür sich der Missionskreis einsetzte, war z. B. die Ukraine mit Medikamenten oder ähnlichen Hilfsmitteln zu unterstützen. So wie sich die Jahreszeiten im Wandel befinden, ist es beim Missionskreis ebenfalls der Fall und die ältere Generation begrüßt die jüngere Generation, um sich ehrenamtlich zu engagieren und neuen, frischen Wind mitzubringen – ihr könnt Euch gerne auf folgender E-Mailadresse melden: info@missionskreis-hennef.de.

Es treffen Welten aufeinander, die sich gegenseitig bereichern und auch hier weiterhelfen können. Sei es an diversen Festen gemeinsam Waffeln zu backen, Kaffee oder Glühwein auszuschenken oder sich einmal im Quartal in der Pfarrgemeinde Hennef-Warth für einen konstruktiven Austausch zu treffen. Die Solidarität untereinander, wie auch der Fokus auf die "direkte Hilfe zu Selbsthilfe" gegenüber ihren Projekten, ist die Zeit und die Energie wert aufzubringen. Denn alleine ist man zwar einzigartig, doch gemeinsam ist man stark!

Für den Missionskreis Hennef

Jasmin Liberio, 30 Jahre

Pressesprecherin (ehrenamtlich)

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