Die Progress Pride und Regenbogen-Flaggen vor dem Rathaus

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Die Progress Pride und Regenbogen-Flaggen vor dem Rathaus

(ms) Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT), hat das Amt für Kinder, Jugend und Familien der Stadt Hennef am 17. Mai wieder eine Kundgebung für Jugendliche veranstaltet. Unterstützt wurde die Veranstaltung von verschiedenen Jugendeinrichtungen in Hennef, dem Jugendzentrum KEY, JWD, dem Jugendpark Hennef und dem evangelischen Kinder- und Jugendhaus „klecks“ sowie von der Gesamtschule Hennef-West und dem Städtischen Gymnasium Hennef. Gegen 10:15 Uhr ging es vor dem Schulgelände an der Fritz-Jacobi-Straße mit Reden der Schulleitungen und einer Malkreide-Aktion los. Gegen 11:30 Uhr startete dann ein Demonstrationszug Richtung Rathaus, wo die Jugendlichen zusammen mit Bürgermeister Mario Dahm, der auch am Demonstrationszug teilgenommen hatte, die Regenbogenflagge hissten. Anschließend lud die Kontaktstelle OFF BEAT die Schülerinnen zur einer „after Demo Party“ ein.

Der Bürgermeister dankte den Teilnehmenden, die trotz grauem Himmel an diesem Tag ein buntes Zeichen für die Vielfalt in Hennef gesetzt haben. „Wir leben von Verschiedenheit, Vielfalt, Offenheit und der Möglichkeit, sich selbst individuell entfalten zu können, jenseits von gesellschaftlichen Schubladen, starren Rollenbildern und überkommenen Normvorstellungen. Eine Gesellschaft, die das nicht versteht, begrenzt sich selbst“, so Bürgermeister Dahm, der auch aus einem Interview der in Hennef aufgewachsenen Sängerin und Grammy-Gewinnerin Kim Petras zitierte und als gemeinsames Ziel ausgab, dass Hennefer Kinder und Jugendliche etwa mit Transidentität in Zukunft keine schlechten Erinnerungen mehr an ihre Jugend und die eigene Identitätsfindung haben sollen. Aktionen wie zum IDAHOBIT zeigten deutlich: „hey, es ist okay und es ist gut“.

Der Veranstalter

Das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef engagiert sich schon seit einigen Jahren für diese Thematik. Es gibt jährlich Sensibilisierungsschulungen für die Fachkräfte, auch auf Kreisebene. Zudem informieren diese regelmäßig über das Thema im Jugendhilfeausschuss, um auch die Kommunalpolitikerinnen darauf aufmerksam zu machen. Der Jugendpark Hennef organisiert seit einigen Jahren immer am 17. Mai eine Aktion zum „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie“. Seit 2021 gibt es in Hennef die „Kontaktstelle OFF BEAT“, die sich als offenes Angebot an LSBTIQ+ Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene richtet und von Mitarbeiterinnen des Jugendparks Hennef sowie zukünftig auch von Mitarbeiterinnen des Jugendzentrums KEY betreut wird.

Weitere Informationen dazu unter: https://www.instagram.com/off_beat_hennef.

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit

Am 17. Mai dem IDAHOBIT erinnern Menschen rund um den Erdball mit vielfältigen Aktionen an den 17. Mai 1990, der Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit. Noch immer werden LSBTIQ in 67 Staaten strafrechtlich verfolgt, in elf Ländern sind sie sogar von der Todesstrafe bedroht. Vielerorts sind staatliche Behörden an der Unterdrückung von LSBTIQ beteiligt, verweigern ihnen jeglichen Schutz vor Anfeindungen und Gewalt.

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